Ein Exkurs im öffentlichen Raum: Wie sieht eine Bäckereifachverkäufer? Was entdeckt ein Schüler? Wie erlebt ein Wirt eine performative Installation im öffentlichen Raum? Die Anwendung nonlinearer Methoden in experimentellen Kontexten hilft bei Gedankenverstopfung, Fachüberfütterung, Wissenssackgassen und vor allem bei der Lösung komplexer Probleme unserer alltäglichen Berufsfelder. In der Erfinderwerkstatt geht es um interdisziplinäre Kooperationen. Reflexionsprozesse im Alltag muss man üben. Wegdenken muss man ausprobieren. Wir kümmern uns um nonlineares Denken als Grundlage von Innovationskompetenz. Was passiert wenn man im Supermarkt auf eine Installation trifft? Wie wird eine Künstlerin empfangen wenn sie am Stammtisch mit kleinen Experimenten auftaucht? Meine künstlerische Forschung geht davon aus, dass Jeder von nonlinearen Reflexionen profitieren kann. Ziel der Erfinderwerkstatt ist es selbst wieder zum Erfinder zu werden. Ein Perspektivwechsel im Alltag führt zu neuen kreativen Impulsen die in alltäglichen Kontexten ihre Anwendung finden.
Die Idee zur Erfinderwerkstatt entstand in der ID factory, TU dortmund.